Sonntag, 8. Mai 2016

Workshop DAS INNERE BIEST

Samstag 14.5.2016 im Studio LUX

DAS INNERE BIEST

Ich bin der Meinung, dass sich psychische und physische Macht nicht voneinender trennen lassen- wir SIND unsere Leiber.
Deshalb interessiert mich so sehr, wie wir, also Tops, Switches, Mistresses, Dominas, Masters, Sadisten usw unsere Körpersprache, unsere Stimmen, unseren Atem nutzen, um andere zu unterwerfen.
Jenseits von Rollenspiel, Script, Sprache, Szenarien: wie lassen wir unser inneres Monster frei? Oder- behindern wir uns selbst? Welche Schichten von Moral und Glaubenssätzen halten uns davon ab, die Sau rauszulassen?


Wir sind charmante Sadisten. Fiese Lehrerinnen. Furchteinflößende Autoritätspersonen. Brutale Ordnungshüter. Perverse Lüstlinge. Ja, selbstverständlich ist alles (alles…?) besprochen, verhandelt, einvernehmlich.
Ja, unsere bottoms und subs und unsere Klienten wollen uns genau so-
immer dominant, immer souverän, immer stark.
Dieser Workshop widmet sich dem inneren Biest, dem inneren Monster, das in jeder Top und jedem Dom wohnt.
Wie lassen wir es raus? Wie halten wir es im Zaum? Was braucht es, um so richtig die Sau rauszulassen? Was sind dabei die persönlichen Grenzen? Was tut gut, was geht zu weit?
Was heißt es, Projektionsfläche zu sein? Was ist echt? Wie kann ich authentisch rüberbringen, was gewünscht wird? Was ist der Unterschied zwischen Dienstleistung und privaten Spielinszenierungen?
Der Morgen ist für das Kennenlernen unserer inneren Biester und Erfahrungsaustausch gedacht. Beliebte Szenarien wie Entführungen, Verhöre, Vergewaltigungsspiele werden vorgestellt.
Nachmittags geht es darum, tatsächlich das Monster loszulassen. Was das konkret bedeutet, hängt von den Teilnehmenden ab...
Der Versuch, sensibel mit Unterschiedlichkeiten und Differenz auf den unterschiedlichsten Ebenen umzugehen, wird von allen Teilnehmenden erwartet.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Training or training?

Whore training, baby training, servant training

'Mistress Emma Steel, I need training!'
Sure you do. But what kind of training...?
In German we talk about „classical English education“ and what we mean by that is corporal punishment, spanking, caning and very strict and firm handling of the disciple.
It is known that this kind of training is one of my favourites, and my canes never get much of a break.
However there are other ways to shape my subordinates...

Whore training

You are on stage, in the dirt.
Holding on to the pole.
Everone is watching you.
Watching your legs, in stockings, on very high heels.
Watching your glittery dress that shows more than it covers.
Watching your ass.
You smell sweat, lube, cheap perfume, poppers.
Your Mistress has sent you off to earn money.
You hear the first beats of the song she chose for you.
You remember what she said: You will do it for me.
And you dance.
Before I am ready to discuss this phantasy and its links to reality with you you will go through hard training.
I will revel in watching you walk on high heels through the steel room of Dominastudio LUX in cheap rags or elegant costumes. You will walk and walk until I am pleased with the way you move your hips and shake your ass, your ass that has alredy seen its very own training programme.
I will watch you closely. Test you. Punish you. Praise you. Subordinate you.
I will know you inside and out.
I will design a training programme for you that has only one goal: my profit.
A whore has to have a lot of skills- certain refined tecniques that we will practise again and again, communication and negotiation methods, dancing, psychology, body language, self-defence...
Should you prove to be talented I will show you off to my friends. Step by step on high heels you will learn to adapt to the harsh reality away from my realms of care.
Brace yourself for  lewd glances, harsh critiscism, shrill laughter.

Baby training

You are lying on your back, on the little fur carpet, powdered, in diapers. Your sensory perception is directed towards your mouth right now. You are sucking on your soother enjoying that very special taste that reminds you of something... what was it?
You are falling asleep, dreaming of me and you on the playground. I am towering over you, tossing the colourful ball. You want to catch it, watching my long legs, trying to get a glimpse under my skirt... and you fall over onto your diapered bottom. Ooops you have soiled your nappy! Startled you awake from your dream.
Will the evil auntie punish you? Scream at you? Spank your naked behind? Will she threaten to sell you to the witch in the forest?
Or will the kind baby sitter show up and soothe you, change your diapers, teach you new games?
What the heck is she talking about „anti authoritarian education“ grinning like that?
And why is the evil auntie supervising her so strictly?


Servant training

'Only by serving the servant honors his Lady'
 (Grillparzer)

Serving me means being ready to lose control. To let go. To not prearrange anything. To merge into fulfilling my desires.
Routine and procedures that never change bore me endlessly. Every single service session will look different. However each time I will test you: do you want to serve me? Or is all you want your own pleasure? Having your own pleasure in mind is fine- just do not call it serving. Unless you belong to the rare species that finds enjoyment only in satisfying me.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Santa Claus kriegt auf den Arsch

Santa Claus kriegt auf den Arsch

An einem nasskalten Novembertag in Berlin Tempelhof sitze ich mit Freundinnen und einem neuen Fan unsres Etablissements im Holzraum und wir trinken Tee.
Unser Gespräch handelt vom Anatomieunterricht mit Schwerpunkt unterer Rumpf als Teil des pädagogischen Auftrags des Bildungsinstitutes Dominastudio LUX. Besonders die Frage des Nachsitzens als Strafe bei Unaufmerksamkeit oder erhöhter Erregung beschäftigt uns sehr.

Neuerdings gibt es einen schlauchartigen Kamin bei uns, und der fängt plötzlich an zu wackeln und zu ächzen. "Ho-ho-ho", hören wir, und schon schiebt sich uns eine rote Mütze entgegen, gefolgt von einem Kopf, der fast hinter einem gelockten Rauschebart verschwindet, und schließlich hockt ein seltsamer Weihnachtsmann mit Rucksack und in albernen Wanderschuhen vor uns.
Es passieren ja dauernd die wildesten Dinge bei uns im Studio LUX, da darf man sich nicht zu lange wundern, und ich frage ihn nach Geschenken. Es scheint ein englischsprachiger Santa Claus zu sein, immerhin kam er ja auch durch den "Schornstein".

Sein südenglischer Dialekt erinnert mich daran, dass es dort keine Meldebehörden gibt. Eine per Gesetz erzwungene Registrierung  (LINK http://www.bufas.net/DOKUMENTE/bufas%20Stellungnahme%202015-09-10.pdf) aller Prostituierten, wie sie hier im Moment im Bundestag beschlossen wird, ist in England undenkbar.

Nein, Geschenke hat er nicht, und dass er fast elf Monate zu spät dran ist, versucht er langatmig durch Gejammer über viel Arbeit und viel zu viele Kinder in Berlin zu rechtfertigen.

Da ist er bei uns falsch.
Lady Velvet Steel fragt ihn streng nach seinen Rentieren aus, da sie nicht glaubt, dass er wirklich der Weihnachtsmann ist. Mir werden seine kruden Erklärungen schnell zu blöd, und befehle ihm, seine lächerlichen Schuhe auszuziehen und uns seinen blanken Hintern zu zeigen. Der Gute ist nackt unter seinem roten Outfit!

Spanking, das braucht dieser seltsame Kauz offensichtlich, und wir alle legen Hand an, nacheinander, immer wieder. Nein, er bleibt dabei- seine Arbeitsbedingungen seien schlecht, und er könne nichts dafür, dass er elf Monate zu spät dran sei und keine Geschenke da habe. Er hört gar nicht mehr auf zu schwatzen.

Ich fordere ihn auf, vor mir kniend in meine Augen zu schauen und endlich Ruhe zu geben. Erinnere ihn, dass er ein wohlhabender Mann mit vielen Privilegien ist. Nacheinander rutscht er von mir zu Lady Velvet Steel, zum neuen Fan des Studio LUX, und zu Pixie, und wir alle blicken ihm streng direkt über den Rauschebart.

Ist er nun soweit, sich zu entschuldigen? Nein. Nun denn. Das ist ein Fall für harte Fesselung und gründliches Verhör.
Meine Vermutung ist, dass ich tief in der Vergangenheit dieses seltsamen Wichtes forschen muss- immerhin hat er damals im 4. Jahrhundert in Demre, in der heutigen Türkei, sein großes Erbe unter den Armen verteilt. Hat er nicht der Legende nach sogar notleidende junge Frauen vor dem schrecklichen Schicksal der Prostitution gerettet? Ist das Teilen nicht ein Thema, das heute so aktuell wie damals ist? Hat er das vergessen?
Er kann sich einfach nicht erinnern.

Auf die Fesselbank gebunden, die Nippel entblößt und behandelt, der Anus gefüllt- noch möchte er sich seiner heiligen Vergangenheit nicht stellen, aber immerhin hält er jetzt beschämt seinen Mund. Gut, denn eine Auswahl verschiedenster Knebel liegt schon bereit!

Das dritte Paar der fiesen Klammern und weiteres Spanking bringen es endlich. Santa Claus gibt zu, ein raffgieriger Kapitalist geworden zu sein, der Rentiere und Elfen gleichermaßen ausbeutet und nur auf Profit aus ist.
Er verspricht mehrmals und glaubwürdig, nun wieder mit armen Menschen zu teilen, und Ressourcenumverteilung unabhängig von der Rettungsindustrie  (Link https://www.woz.ch/-554a) in die Wege zu leiten.

Wir verkünden ein angemessenes Strafmaß, ich vollstrecke, was zu vollstrecken ist und geläutert und dankbar kriecht Santa Claus in den Kamin zurück.

Ja, ja… Es braucht nicht immer ein Klassenzimmer in Berlin oder Spanking, um pädagogische Aufträge zu erfüllen. Aber es braucht im Winter 2015 die Unterstützung aller Freigeister und Lebensgenießerinnen, mit und ohne Rauschebart, um Rettung wider Willen (LINK http://saveusfromsaviours.net/?p=65) und zu befürchtendes Zwangsouting per Gesetz (LINK http://jungle-world.com/artikel/2015/30/52353.html) zu verhindern.


Dienstag, 22. September 2015

Studio LUX eröffnet!

Das Studio LUX in Berlin Tempelhof ist eröffnet!

http://studioluxberlin.de/cms/studio-lux.html

Nach monatelanger Bauphase ist es endlich soweit, und Velvet Steel, Johanna Weber und ich haben unser elegantes Hinterhofdomizil eröffnet!

Ich bin so zufrieden! In Räumen zu zaubern, die meinem Geschmack und meinem Sinn für das Besondere entsprechen, macht einfach glücklich. Es macht auch glücklich, diese Räume guten Freundinnen und Kollegen zur Verfügung stellen zu können!

Freue mich auf kostbare Begegnungen, verspielte Szenerien, harte Züchtigungen, Fetischverhöre, gründliche Untersuchungen und intensive Hypnosesessions!

Dienstag, 16. September 2014

WORKSHOP Building a Mask//Eine Maske bauen WORKSHOP

Januar 22.1.2015 Donnerstag Thursday
19.00-22.00
Berlin Friedrichshain


English below


Das Spiel mit Masken birgt die Möglichkeit, einem Teil der eigenen Identität einen sichtbaren Ausdruck zu geben.
Andere Aspekte der Persönlichkeit können sich hinter der Maske verstecken oder zurücktreten.
Die Rolle, die wir dann einnehmen, oder der Aspekt unsrer Identität, den wir zeigen wollen, werden für die Zeit des Spiels verstärkt, überzeichnet, gefeiert.

Oft steckt hinter dieser Wandlung mehr als temporärer Abschied vom Alltags- Ich.
Rollenspiel mit Masken kann dazu führen, über das Play hinaus Strukturen und gewohnte Bilder über sich selbst in Frage zu stellen und sich selbst mehr spielerisches Ausprobieren mit Alltagsrollen und unsichtbaren Alltagsmasken zu erlauben.

Im Maskenbau- Workshop geht es darum, ein Thema mitzubringen und sich im künstlerischen Prozess des Schaffens einer Maske diesem Thema weiter zu nähern, und zwar nicht rational, sondern über Gefühle und kreativem Ausdruck.

Themen können z.B. sein-
Das innere Biest
Macht
Veränderung
Stillstand
Ikone (der General, die Hexe,
der Teufel, die Königin usw)
Wut
Angst
Tierperson
Feminität, Maskulinität
Abkehr von binären Geschlechterrollen
Submission, Dominanz

Von jedem Gesicht wird ein Gipsabdruck genommen.
Während der Zeit des Trocknens beschäftigen wir uns mit den Themen, die jede Person mitgebracht hat und bereiten die Gestaltung der Masken vor.

Als zweiter Teil des Workshop ist rituelles Spiel mit den selbstgebauten Masken möglich.
Ort und Datum dafür legen wir gemeinsam fest.

Preis inklusive Material € 35,
Anmeldung für 2 Personen €60

Anmeldung und Fragen zu Emma Steel und Workshop unter
maskeninberlin@gmail.com





ENGLISH

Play with masks provides an opportunity to express a part of your identity visually. Other aspects of your personality can hide or retreat behind the mask.
The role we assume then or the aspect of our identity we want to show are enhanced, exaggerated, celebrated during play.

Often this transformation goes beyond a temporary leave of your everyday self.
Role play with masks can make you question habitual structures and familiar images of yourself and allow yourself more playful explorations of the roles you assume and invisible masks you wear in everyday life.

For the Building a Mask Workshop you are asked to bring along a topic. You will explore this topic during the artistic process of making your own mask, an exploration that is not rational but uses feelings and creative expression.

Topics could be

The inner beast
Agency
Transformation
Stagnancy
Icon (the general, the witch,
the devil, the queen etc)
Anger
Animal persona
Femininity, masculinity
Renunciation of binary gender roles
Submission, dominance

Plaster casts will be made of every face.
While the plaster is drying we will work creatively with the topics you brought along and prepare the designing of the masks.
A second part of the workshop will be a ritual play with our self made masks. Place and date to be announced.

Price including material € 35,
if you register 2 persons €60

Registration and questions about Emma Steel and workshop details
maskeninberlin@gmail.com

Freitag, 7. Juni 2013

Anekdote zur neuen Homepagegalerie "Role play summer in Berlin"

Er sitzt auf der Bank unten vor meinem Fenster.
Im Anzug.
Ohne Krawatte. Ich hatte ihm geschrieben, dass sein Kragen geöffnet sein muss.

Schreibt mir eine sms nach der anderen- bittet mich, empfangen zu werden.
Seit einer halben Stunde.
Bietet mir Gehorsam, Hingabe, Fleiß, Dankbarkeit, Schmerzbereitschaft undsoweiter.

Er weiß, dass er solange weiter dichten muss, bis mein Handzeichen sagt: ja. Du darfst klingeln.

Nun schlägt er vor, barfuss und ohne Hemd und Jacket von der Bank bis zu meiner Haustür zu laufen und vor der Wohnungstür ein Lied zu singen statt zu klopfen. Er blickt nach oben zu mir.

Ich winke ihm. Er zieht sich aus, ohne ein einziges mal zu meinem Fenster zu schauen- brav.
Sein striptease ist gleichzeitig elegant und holprig. Er kann sich ein Grinsen nicht verkneifen, als er die Schnürsenkel zusammenbindet und sich die Schuhe um die nackten Schulter hängt.

Er hat jetzt schon Spaß? Gut! Ich auch.


Donnerstag, 2. Mai 2013

Atem

Mein zweiter Frühling!
Ich bin wieder in Berlin und freue mich über das Blütenmeer, nachdem ich weiter südlich als sonst Nordamerika genossen habe.

In Kalifornien habe ich nicht nur wahrlich fantastische Sessions erlebt und meine Füße in den Pazifik getaucht… Herrlich gegessen und unter Palmen getanzt...

Ich habe auch einen Intensivkurs mit der unglaublichen Barbara Carrellas besucht und gelernt, bewusste Atemtechniken im Kontext von SM anzuwenden- für mich persönlich und für meine Gestaltung von perversen Begegnungen sind Quantensprünge passiert.

Kann es gar nicht abwarten, mein neugewonnenes Wissen an interessierte Delinquenten, Rollenspielversuchsobjekte, Schmerzpatienten und andere Neugierige auszuteilen!

Was der Unterschied sein wird?

Oberflächlich betrachtet kein großer- denn wie immer geht es vor allem darum, was deine Intention ist- ob du rituelle Schmerzen genießen, einfach mal den Alltag vergessen und mir die Führung überlassen, in ein dramatisches Rollenspiel eintauchen oder etwas ganz anders willst.

Genauer gesehen, ist mir jetzt einfach klarer denn je, was dazu gehört, intensive, zauberhafte, lustvollen Energieaustausch zu ermöglichen- ob Du nun Interesse an bewussten Atemtechniken hast oder nicht!